Gottes Segen für die neue Kirche

by Regine Klusmann, 8. Mai 2017

Richtfest setzt Meilenstein für die Sanierung der Auferstehungskirche

SZ Richtfest

Überlingen, sz. Zwei Jahre nach dem Startschuss der Fundraising-Kampagne für die Sanierung der evangelischen Auferstehungskirche Überlingen feiert die Gemeinde Richtfest. „Wir danken Gott für seinen Segen und freuen uns, dass die Arbeiten bisher so gut verlaufen sind“, sagte Regine Klusmann, Dekanin des Kirchenbezirks Überlingen-Stockach und Pfarrerin in der Auferstehungskirche, während des Fests mit Bauleiter, Architekten und Handwerkern.

Gefeiert wurde aber auch mit Anwohnern, Gemeindemitgliedern und rund 100 Gästen. Die laufenden Umbauarbeiten sowie die komplette neue Inneneinrichtung sollen bis zum Herbst erfolgreich abgeschlossen sein. Klusmann: „Am 1. Advent wollen wir unsere neue Kirche einweihen.“ Beginn der Bauarbeiten war im Sommer 2016.

Zur Einweihung der neuen Kirche hat sich der Bischof der Badischen Landeskirche, Jochen Cornelius-Bundschuh, angemeldet. Das Volumen der kompletten Sanierung sowie für die neue Inneneinrichtung belaufen sich auf etwa 2,1 Millionen Euro. „Allein über Fundraising-Maßnahmen müssen wir als Gemeinde rund 500000 Euro beisteuern“, erläutert Karin Degner für das Fundraising-Team, das sich seit drei Jahren um die Maßnahme Kirchensanierung kümmert.

Fundraising wird fortgesetzt

„Bis heute sind über 200.000 Euro Spenden eingegangen. Eine beachtliche Summe für unsere kleine Gemeinde“, freut sich Regine Klusmann. „Die Herausforderung besteht nun darin, die restlichen Gelder einzuwerben. Wir werden in den nächsten Monaten nochmals öffentlichkeitswirksame Aktivitäten umsetzen, das Promenadenfest nutzen und vieles andere mehr“, blickt Karin Degner in die Zukunft. „Unter dem Motto ,Wir packen es an. Überlingen baut auf Gemeinschaft™, setzen wir die in Überlingen bisher einmalige Fundraising-Kampagne fort.“

Die Landeskirche wird zur Sanierung insgesamt einen Zuschuss von mindestens 50 Prozent leisten, rund 25 Prozent werden aus Gemeinderücklagen aufgebracht. Die verbleibende Lücke von rund 500.000 Euro soll durch Spenden und Zuwendungen Dritter geschlossen werden. Sollten bis zum Ende der Baumaßnahmen diese Gelder nicht aufgebracht sein, finanziert die Landeskirche den Umbau vor und die Gemeinde zahlt dann zurück.

Neue Mitte für Überlingen

Die in ihrer Bausubstanz marode, fast 149 Jahre alte, Auferstehungskirche wird von Grund auf saniert und in Grundbereichen neu gestaltet. Der Blick der Kirchenverantwortlichen und des Kirchengemeinderates ist dabei auf die Zukunft gerichtet.

„Wir möchten unsere sanierte und neu gestaltete Auferstehungskirche als neue Mitte Überlingens positionieren. Sie soll ein eigenständiges Profil als Begegnungsstätte erhalten“, präzisiert Elsie Fickenscher, Vorsitzende des Kirchengemeinderats. „Die Auferstehungskirche soll nicht nur für uns, sondern für alle Bürger und Gäste unserer Stadt offenstehen.“ Gedacht wird neben Gottesdiensten auch an Veranstaltungen, Kunstausstellungen oder Musikkonzerte.

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